Apple Watch Series 6 zerlegt: Größere Batterie, besser reparierbar

Apple Watch Series 6 zerlegt: Größere Batterie, besser reparierbar

Apple Watch Series 6 zerlegt: Größere Batterie, besser reparierbar

Apple Watch Series 6 (links), Series 5 (rechts). (Foto: Ifixit)

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Die Gerätezerleger von Ifixit haben sich inzwischen die neue Apple Watch Series 6 vorgenommen. Viel hat sich zum Vorgänger nicht geändert.

Die neue Apple Watch Series 6 sieht in zerlegtem Zustand der Vorgängerversion, der Series 5, frappierend ähnlich. Wer weiß, dass die Series 5 über die kurze Seite geöffnet wird, wird die Series 6 sofort erkennen. Die wird – wie ein Buch – zur Seite geöffnet.

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Fehlendes Force Touch gibt Spielraum für Nützliches

Ebenfalls ins Auge fällt die fehlende Force-Touch-Einheit, die die Display-Einheit dünner werden lässt. Statt der komplexen Force-Touch-Technologie setzt Apple nun, wie auch bei seinen iPhones und wie Android schon seit Jahren, auf Unterschiede in der Erfassung der Berührungsdauer, den sogenannten Long-Press.

Der Verzicht auf Force Touch gibt Apple Spielraum, die Batterie etwas zu vergrößern. Das hat der Hersteller schon über die letzten Modelle immer wieder getan. Die Batterie der 44-Milllimeter-Version der neuen Series 6 kommt mit einem Energieinhalt von rund 304 Milliamperestunden. Das ist eine Leistungsverbesserung um knappe acht Milliamperestunden zu den 296 mAh der Series 5. Von der Series 4 zur Series 5 hatte der Zuwachs noch geringere vier Milliamperestunden betragen. Auswirkungen sollten sich Nutzer von den minimalen Steigerungen nicht erwarten.

Die fehlende Force-Touch-Einheit erlaubt eine weniger komplexe Display-Einheit. Dadurch lässt sich das Display im Bedarfsfall leichter austauschen als jene der Vorgänger. Insgesamt gibt Ifixit der Apple Watch Series 6 einen Reparierbarkeits-Score von 6/10. Das liegt auf einer Linie mit aktuellen iPhones.

Was Ifixit weiterhin bemängelt, ist, dass eine ganze Reihe systemwichtiger Kabel direkt mit dem S6-Prozessor verbunden sind, sodass deren Ersatz erhebliche Microsoldering-Skills erfordert. Das ist nichts für den konventionellen Feinmechaniker. Zwischenzeitlich gibt es indes Firmen, die sich auf das Microsoldering, also Reparaturen auf kleinstem Raum, spezialisiert haben.

Das ist Ifixit

Wer sich für das Innenleben gängiger Technikprodukte interessiert, kommt um die aufwendigen Analysen der Zerlege-Experten von Ifixit nicht herum. Mit minimalem Respekt schrauben die Techniker alles auseinander, was nicht niet- und nagelfest verlötet oder verklebt ist. Und selbst vor viel Klebstoff machen sie nicht Halt. Auf diese Weise können die Ifixit-Experten beurteilen, wie gut oder schlecht ein Gerät repariert werden kann.

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